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KKV Corona Kompass Update, 17.04.2020

Bund: Minister berät mit Vertretern der Spitzenverbände

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) wird sich heute mit Vertretern von 29 Wirtschaftsverbänden beraten. Auf der Agenda stehen zunächst Gespräche über die Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern zur Liquiditätssicherung der Unternehmen. Desweiteren wird auch über das schrittweise Hochfahren der Wirtschaft gesprochen, wie es die Ministerpräsidenten am Mittwoch beschlossen haben. Neben dem Minister und den Präsidenten der Spitzenverbände, nehmen auch die Präsidenten der Verbände für mittelständische Unternehmen, Familienunternehmen und Freiberufler teil. Weitere Informationen unter: www.bmwi.de

 

BaWü: Wirtschaftsministerin informiert sich über die Entwicklung von Corona-Schnelltests

Landeswirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) hat sich gestern über die Entwicklung von Corona-Schnelltests informiert. Dazu hat sie in Freiburg das Hahn-Schickard-Institut für Mikroanalysesysteme und die Spindiag GmbH besucht. Beide arbeiten bei der Entwicklung von Schnelltests zusammen. Beim Hahn-Schickard-Institut hat die Ministerin die Herstellung von Testkartuschen begutachtet. Bei der Spindiag GmbH wurde ihr ein mobiles testgerät vorgeführt. Dass innerhalb von 30-40 Minuten zuverlässige Ergebnisse liefern soll. Die Tests sollen im Sommer auf dem Markt kommen. Das Ministerium unterstützt die Zusammenarbeit mit sechs Millionen Euro. Weitere Informationen, auch zur weiteren Unterstützung der baden-württembergischen Wirtschaft, unter: www.wm.baden-wuerttemberg.de

 

Bayern: Aiwanger fordert Unterstützung für LKW-Fahrer

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat um Unterstützung für LKW-Fahrer gebeten. Gerade in Zeiten, in denen die Versorgung mit lebensnotwendigen Gütern wichtiger denn je sei, müsse man den Fahrern Respekt zollen, so der Minister. Damit reagiert der Minister auf einen Appell des Landesverbands Bayerischer Spediteure (LBS). So sollen Fahrer beim Abladen abgewiesen worden sein, weil sie keine Schutzkleidung tragen. Außerdem wurde ihnen die Benutzung von Sanitären Anlagen untersagt. Weitere Informationen zu wirtschaftspolitischen Maßnahmen in Bayern aufgrund der Corona-Krise, unter: https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

 

BB: Knapp 300 Millionen aus Corona-Rettungsschirm freigegeben

295,4 Millionen Euro wurden in Brandenburg bereits aus dem Corona-Rettungsschirm ausgezahlt. Das hat Landesfinanzministerin Katrin Lange (SPD) gestern dem Haushaltsausschuss des Landtags mitgeteilt. Darunter fallen, neben wirtschaftlichen Unterstützungsmaßnahmen, auch andere Mittel, wie etwa die Erstattung von Elternbeiträgen. Außerdem hat die Ministerin dem Ausschuss Maßnahmen zur steuerlichen Entlastung von Unternehmen in der derzeitigen Situation präsentiert. So gibt es etwa die Möglichkeit der zinslosen Stundung der Einkommens-, Körperschafts- oder Umsatzsteuer. Insgesamt beläuft sich der Corona-Rettungsschirm des Landes Brandenburg auf zwei Milliarden Euro.

Weitere Informationen zum Rettungsschirm gibt es bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB): www.ilb.de

 

Bremen: Möglichkeit der Stundung der Citytax

Hotel – und Gastronomiebetriebe in Bremen und Bremerhaven können jetzt die Stundung der Citytax beantragen. Das geht aus einem gemeinsamen Beschluss von Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Die Linke) und dem Finanzsenator Dietmar Strehl (Bündnis 90/Die Grünen) hervor. Zuvor haben beide mit der DEHOGA gesprochen. Die Stundung soll das Gewerbe, das sehr unter den Auswirkungen der Corona-Krise leidet, steuerlich entlasten. Die Stundung zählt auch für die Citytax, die bis zum 15. April abgerichtet werden musste. Beim Antrag muss genau begründet werden, wie sich die pandemiebedingten Verordnungen und Entwicklungen auf den Umsatz auswirken. Weitere Informationen unter: www.wirtschaft.bremen.de

 

Hessen: Über eine halbe Milliarde Soforthilfe bewilligt

Über 500 Millionen Euro Corona-Soforthilfe wurden in Hessen bewilligt. 57.000 Anträge von kleinen und mittleren Unternehmen, sowie von Solo-Selbständigen wurden bislang bearbeitet. Das gaben Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen), Finanzminister Michael Boddenberg und Innenminister Peter Beuth (beide CDU) bekannt. 106.000 Anträge sind bis heute im zuständigen Regierungspräsidium Kassel eingegangen. Dort sind über 700 Mitarbeiter mit der Bearbeitung der Anträge beschäftigt. Weitere Informationen unter: www.wirtschaft.hessen.de; www.rp-kassel.hessen.de

 

MV: Corona-Kooperationsbörse gestartet

Heute ist die Corona-Kooperationsbörse MV gestartet. Sie soll einen Beitrag zur Unterstützung der Gesundheitsversorgung im Nordosten sein. Anbieter und Kunden von entsprechenden Produkten, Produktkomponenten oder Dienstleistungen sollen darüber schneller in Kontakt treten können. Außerdem sollen durch die Kooperationsbörse neue Lieferketten entstehen und somit heimische Unternehmen unabhängiger von internationalen Versorgungsketten werden, so der Landeswirtschaftsminister Harry Glawe (CDU). Die Erstellung von Einträgen auf der Internetseite der Corona-Kooperationsbörse ist kostenlos. Hier geht es zur Börse: https://corona-kooperationsboerse-mv.de/

 

NDS: Schutzausrüstung aus Niedersachsen

Landeswirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann (CDU) und Landesgesundheitsministerin Dr. Carola Reimann (SPD) haben gestern in einer Videokonferenz mit elf Unternehmen aus Niedersachsen über die Produktion von Schutzausrüstung gesprochen. Viele der Unternehmen, die teilgenommen haben, haben bereits ihre Produktion entsprechend umgestellt oder planen die Produktion von Schutzausrüstung, bzw. Desinfektionsmitteln. Nach den Gesprächen war man in den Ministerien optimistisch, dass man bald ein niedersächsisches Netzwerk für die Produktion persönlicher Schutzausrüstung (PSA) aufbauen kann. In den Krankenhäusern des Landes besteht in den nächsten zwei Monaten ein Bedarf von geschätzt 500.000 Schutzbrillen, je fünf Millionen FFP2-, bzw. FFP3-Atemschutzmasken, 4,5 Millionen Schutzkitteln und 2,5 Millionen Schutzanzügen. Weitere Informationen unter: www.mw.niedersachsen.de

SH: Minister dankt der Verkehrs- und Logistikbranche

Der Verkehrs- und Wirtschaftsminister von Schleswig Holstein, Dr. Bernd Buchholz (FDP), hat sich bei den Verkehrsbetrieben und der Logistikbranche des Landes bedankt. In der aktuellen Krise seien die Menschen auf eine funktionierende Logistikwirtschaft besonders angewiesen, so der Minister. Sie seien unerlässlich für die Grundversorgung der Bevölkerung. Weitere Informationen zur Wirtschaftspolitik des Landes unter: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VII/vii_node.html

KKV Corona Kompass Update, 17.04.2020

KKV Corona Kompass Update, 16.04.2020

Bund: Förderprogramm “go digital” unterstützt beim Homeoffice

Das Bundesförderprogramm „go digital“ unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung ihres Geschäftsalltags. Dazu zählt auch der Bereich Homeoffice. So fördert das zuständige Bundeswirtschaftsministerium die Beratung durch autorisierte Unternehmen mit 50 %. Das Angebot von „go digital“ richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, sowie an Handwerksbetriebe. Weitere Informationen zur Förderung durch „go digital“, speziell im Bereich Homeoffice, unter: https://www.gfw-greven.de/corona-aktuell/corona-news/news/gfw-weist-auf-foerderung-zur-einrichtung-von-homeoffice-arbeitsplaetzen-hin/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7a378f926eb6d73db2af1c36971dfe28.

Die Seite des Förderprogramms „go digital“ mit einer Karte von autorisierten Unternehmen: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Digitale-Welt/foerderprogramm-go-digital.html

 

BaWü: Weiterbildungsportal bietet Online-Kurse an

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf beruflichen Weiterbildungen aus. Viele Kurse mussten abgesagt oder verschoben werden. Um die Suche nach entsprechendem Ersatz durch Online-Kurse und Webinare ersetzen zu können, hat das Wirtschaftsministerium im Web-Portal http://www.fortbildung-bw.de/ einen zusätzlichen Filter eingefügt. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) nannte das erweiterte Angebot eine Ermutigung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, auch in dieser Zeit berufliche Weiterbildungen in Anspruch zu nehmen.

 

SL Mittelstandshilfe kann beantragt werden

Mittelständische Unternehmen im Saarland können jetzt auch Corona-Hilfe beantragen. Das Land stellt erweitert Zuschussprogramm noch einmal um 82 Millionen Euro. Es richtet sich an Unternehmen mit zehn bis 100 Mitarbeitern. Je nach Größe des Betriebs sind Zuschüsse von 15.000 bis 25.000 Euro möglich. Diese müssen nicht zurückgezahlt werden. Anträge können über http://www.corona.wirtschaft.saarland.de/ gestellt werden. Das Landeswirtschaftsministerium weist aufgrund der Fake-Seiten, die etwa in Nordrhein-Westfalen aufgetreten sind, darauf hin, den Antrag ausschließlich über diese Seite zu stellen. Weitere Informationen unter: https://www.saarland.de/ministerium_wirtschaft_arbeit_energie_verkehr.htm

 

SN: Soforthilfe-Programm wird ausgeweitet

Das Soforthilfe-Programm „Sachsen hilft sofort“ wird ausgeweitet. Bereits heute können auch Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von mehr als einer Million Euro die Soforthilfe des Landes bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank (SAB) beantragen. Neben dem Formular, das auf der Seite der SAB zu erhalten ist, wird auch eine Bestätigung der Zuwendungsvoraussetzungen durch einen Dritten, etwa einen Steuerberater, gefordert. Das Soforthilfe-Darlehen beträgt maximal 100.000 Euro. Die Laufzeit beträgt zehn Jahre, wobei die ersten drei Jahre tilgungsfrei sind. Es ist außerdem zinsfrei und nachrangig. Weitere Informationen unter: www.smwa.sachsen.de; https://www.sab.sachsen.de/

 

Thüringen: Minister begrüßt Entscheidung der Sparkassenversicherung

Der Thüringische Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hat die Entscheidung der Sparkassenversicherung, Einbußen von Unternehmen zu übernehmen, begrüßt. Das gilt für Betriebe, die aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend schließen mussten. Der Minister lobte die Sparkassenversicherung dafür, dass sie ihren Kunden Lösungen zur Teilkompensation von Ausfällen anbiete. Das helfe besonders dem Hotel- und Gastronomiegewerbe. Weitere Informationen unter: www.wirtschaft.thueringen.de; www.sparkassenversicherung.de

IHK: „Azubi Sharing“ ist jetzt möglich

Die vorübergehende Zwangsschließung von Betrieben, trifft auch die zahlreiche Auszubildende. Deswegen hat die IHK Nordwestfalen das Projekt „Azubi Sharing“ in die Wege geleitet. Die Idee dahinter ist, dass Auszubildende an Unternehmen ausgeliehen werden, deren Betrieb auch jetzt noch läuft. Welche Beschäftigungsmöglichkeiten es gibt und welche Voraussetzungen die Auszubildenden mitbringen müssen, können Interessierte unter https://www.ihk-nordwestfalen.de/coronavirus/azubisharing-4759586 nachschauen. Unternehmen, die am „Azubi Sharing“ teilnehmen möchten, können sich bei Andrea van der Schüür melden (0251/707263).

KKV Corona Kompass Update, 16.04.2020

KKV Corona Kompass Update, 15.04.2020

Bund: KfW-Schnellkredit heute gestartet

Seit heute können mittelständische Unternehmen den KfW-Schnellkredit beantragen. Nach dem Beschluss der Bundesregierung und der beihilferechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission, wurde in kürzester Zeit das Programm des Schnellkredits umgesetzt. Der Kredit bietet für Unternehmen mit mindestens zehn Mitarbeitern eine weitere Möglichkeit, in der Corona-Krise liquide zu sein. Das Kreditvolumen beläuft sich auf bis zu 25% des Gesamtumsatzes 2019. Dabei werden maximal 500.000 Euro, bei bis zu 50 Mitarbeitern, bzw. 800.000 Euro, bei über 50 Mitarbeitern ausgezahlt. Weitere Informationen unter: www.kfw.de

 

Bremen: Schneider ist Sonderbeauftragter für Corona-Soforthilfe

Hans Peter Schneider ist Sonderbeauftragter für die Corona-Soforthilfe der Freien Hansestadt Bremen. Dazu hat ihn gestern Wirtschaftssenatorin Kristin Vogt (Die Linke) ernannt. Der Geschäftsführer von M3B hat sich bereiterklärt, die vorliegenden Anträge im Programm „Land I“ zu organisieren. Der Sonderbeauftragte wird eng mit der BAB und dem Wirtschaftsressort zusammenarbeiten, um das Soforthilfe-Programm „Land I“ zu betreuen. Weitere Informationen unter: www.wirtschaft.bremen.de

 

Hessen: Rückzahlung nur bei Überkompensation

Hessische Betriebe müssen die ausgezahlte Soforthilfe nicht zwangsweise zurückerstatten, wenn sie zusätzliche Mittel erhalten. Das haben jetzt der Landesfinanzminister Michael Boddenberg (CDU) und der Landeswirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen) erklärt. Wenn die Soforthilfe nicht ausreiche, um den Liquiditätsengpass auszufüllen und deswegen zusätzliche Leistungen, wie eine Betriebsschließungsversicherung in Anspruch genommen werden muss, muss das Unternhemen keinen Rückzahlungen befürchten. Nur, was über den Engpass hinausgeht, ist zurückzuzahlen. Weitere Infos unter: www.writschaft.heesen.de

 

NDS: Homeoffice-, Videokonferenz- und Telemedizintechnik werden gefördert

Das Landeswirtschaftsministerium Niedersachsen fördert Unternehmen, die jetzt auf Homeoffice, Videokonferenz und Telemedizin setzen. Dafür wird das Förderprogramm „Digitalbonus Niedersachsen“ angepasst. Unternehmen können jetzt auch explizit für Homeoffice, Videokonferenzen und Telemedizin einen Zuschuss von 10.000 Euro beantragen. Voraussetzung für den Zuschuss ist, dass die Investition mindestens 5.000 Euro betragen hat. Der Zuschuss kann über die NBank beantragt werden. Der Zuschuss beträgt bis zu 50 Prozent bei kleinen Unternehmen und bis zu 30 Prozent bei mittleren Unternehmen. Weitere Informationen unter: www.mw.niedersachsen.de; www.nbank.de

 

NRW: Anträge können ab Freitag wieder gestellt werden

Ab Freitag können in Nordrhein-Westfalen wieder Anträge auf Soforthilfe gestellt werden. Auch die Bearbeitung bereits gestellter Anträge, sowie die Auszahlung von Fördergeldern wird dann wieder aufgenommen. Obwohl es wichtig sei, die Auszahlungen so schnell wie möglich wieder aufzunehmen, sollen Antragssteller im Netz auch weiterhin wachsam sein, sagte Landesinnenminister Herbert Reul (CDU). Nur über www.soforthilfe-corona.nrw.de kann man einen Antrag auf Corona-Soforthilfe stellen. Weitere Informationen unter: www.wirtschaft.nrw.de

 

SN: Unterstützung für kommunalen Straßenbau bewilligt

Der Freistaat Sachsen unterstützt den kommunalen Straßenbau in der Corona-Krise mit 24,4 Millionen Euro. Damit verfolge man, neben der Instandhaltung von Verkehrswegen, auch die Entschärfung der Krise für die Baubranche, gab Staatsminister Martin Dulig (SPD) bekannt. Die Baubranche soll sich auf öffentliche Aufträge verlassen können. Der Gesamtbetrag soll vier Eisenbahnkreuzungsmaßnahmen, 42 Projekte des Landes mit Kommunen und Landkreisen, sowie 26 Radverkehrswegeprojekten zu Gute kommen. Weitere Mittel sollen für andere Maßnahmen eingesetzt werden. So wird derzeit etwa die Neubewilligung von Ingenieurbauwerken oder Kostenerhöhungsanträgen geprüft. Weitere Informationen unter: www.smwa.sachsen.de

 

SH: Land erweitert Zuschuss-Programm

Schleswig-Holstein hat seine Corona-Soforthilfe um ein Zuschuss-Programm erweitert. Auch Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitern können jetzt Landes-Zuschüsse zur Verhinderung von Liquiditätsengpässen, die durch die Pandemie entstanden sind, beantragen. Das entsprechende Formular kann auf der Internetseite der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) heruntergeladen werden. IBIB.SH-Chef Erk Westermann-Lammers begründet das zusätzliche Programm damit, dass auch größere Unternehmen, aufgrund der Krise, mit gravierenden Liquiditätsmängeln konfrontiert sein. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz (FDP) wies indes auf die Bearbeitungszeit bei Anträgen auf Bundes-Soforthilfe hin. Aus unterschiedlichen Gründen, etwa weil Anlagen fehlen, dauere die Bearbeitungszeit bei der IB.SH an. Man arbeite aber daran, die Bearbeitungszeit wieder zu verkürzen. Hier geht es zu Informationen und Anträgen: https://www.ib-sh.de/infoseite/corona-beratung-fuer-unternehmen/. Liste zur Soforthilfe-Beratung: https://www.ib-sh.de/die-ibsh/netzwerk-und-partner/partner-fuer-corona-soforthilfe/

 

KKV Corona Kompass Update, 15.04.2020

KKV Corona Kompass Update, 14.04.2020

Bund: europäische Länder ermöglichen Kreuzfahrtreedereien eine befristete Tilgungsaussetzung

Auch die Tourismusbranche leidet unter den Auswirkungen der Corona-Krise. Das hat auch Folgen für die europäischen Schiffbauer. Schiffsbestellungen und Neubau-Aufträge durch die Kreuzfahrtunternehmen, bleiben aus oder werden verschoben. Tausende Arbeitsplätze bei Schiffbauern und Zulieferern sind dadurch gefährdet. Die Finanzierung der Aufträge wird eigentlich durch Exportkreditgarantien der Regierungen abgesichert. Um die Liquiditätsengpässe der Kreuzfahrtunternehmen vorzubeugen, hat sich Deutschland mit Frankreich, Italien, Finnland und Norwegen, die Tilgung der Exportkredite auszusetzen. Die Kreuzfahrtreedereien können die Tilgungsaussetzung für ein Jahr beantragen. Interessierte Reedereien können sich über die kreditgebenden Banken, an die Exportkreditagenturen wenden.

Weitere Informationen unter: www.bmwi.de

 

Bayern: Warnung vor Betrügern

Das bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat vor Betrügern in diesen Tagen gewarnt. Kriminelle nutzen in der Corona-Krise die Unsicherheit vieler Bürger und Unternehmen, um an Daten oder Geld zu gelangen. Daher weißt das Ministerium noch einmal auf die Warnhinweise der Financial Intelligence Unit (FIU) hin. Die FIU ist die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen der Generalzolldirektion des Bundes.

Die Warnhinweise der FIU als PDF-Datei: https://www.stmwi.bayern.de/fileadmin/user_upload/stmwi/Themen/Foerderprogramme/Dokumente/Soforthilfe_Corona/2020-04-14_FIU_Warnhinweis.pdf

 

MV: Angebot zur Aufnahme von Patienten aus Großbritannien

Landesgesundheitsminister Harry Glawe (CDU) hat Großbritannien angeboten, Corona-Patienten aufzunehmen. Dem Angebot ging ein Telefonat mit der Deutschen Botschaft in London voraus. Bis zu sechs Patienten können am Klinikum der Universitätsmedizin Rostock, der Universitätsmedizin Greifswald, sowie im Helios Klinikum Schwerin aufgenommen werden.

 

Momentan stehen in Mecklenburg-Vorpommern 529 intensivmedizinische Betten mit Beatmungsmöglichkeit zur Verfügung. Darüber hinaus sind die Krankenhäuser in der Lage, mit vorhandenen Geräten, weitere 127 Beatmungsplätze einzurichten.

Weitere Infos unter: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/

 

NRW: Erste Fake-Seiten deaktiviert

Im Zuge der Ermittlungen gegen gefälschte Soforthilfe-Seiten im Internet, hat das LKA in Nordrhein-Westfalen die ersten Seiten deaktiviert. Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) sprach von 90 Seiten die abgeschaltet wurden und eine frappierende Ähnlichkeiten mit der Seite des Landes haben. Die Ermittlungen des LKA halten derweil weiter an. Momentan spricht man von 3.500 bis 4.000 Antragsstellern, die Opfer der Fake-Seiten wurden. Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP) rät den künftigen Antragssteller nach wie vor, sich nicht von den Ergebnissen der großen Suchmaschinen täuschen zu lassen.

Weitere Infos unter: www.wirtschaft.nrw.de

KKV Corona Kompass Update, 14.04.2020

KKV Corona Kompass Update, 09.04.2020

BaWü: Förderprogramm des Bundes aufgenommen – Landesanstalt unterstützt bei den Vorprüfungen

Das Corona-Soforthilfeprogramm des Bundes ist in die Förderung des Landes aufgenommen worden. Dazu hat das Landeswirtschaftsministerium seine Verwaltungsvorschrift geändert. Seit gestern können Solo-Selbständige, Freiberufler und kleine Unternehmen auch Unterstützung aus dem Soforthilfe-Programm des Bundes beantragen. Darüber hinaus unterstützt ab sofort die Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Ländlichen Raum die Kammern bei der Vorprüfung der Anträge.

Corona-Soforthilfeunterstützungsverordnung des Wirtschaftsministeriums: https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Wirtschaftsstandort/Corona-Soforthilfeunterst%C3%BCtzungsVO_idF_v._08.04.2020.pdf

Verordnung des Wirtschaftsministeriums zur Änderung der Corona-Soforthilfeunterstützungsverordnung: https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Wirtschaftsstandort/%C3%84nderungsVO_Corona-Soforthilfeunterst%C3%BCtzungsverordnung.pdf

 

NRW: Zahlung von Corona-Soforthilfe vorerst gestoppt

Nordrhein-Westfalen hat vorerst die Zahlung der Corona-Soforthilfe gestoppt. Dieses geschah gestern Abend, nach Abstimmung mit dem LKA. Bereits am Dienstag hat das Ministerium eine Strafanzeige erstatte, nachdem es Hinweise auf Fake-Webseiten gab, die in Suchmaschinen gut sichtbar platziert wurden. Die Betreiber dieser Seiten haben durch gefälschte Online-Anträge Daten abgefischt und mutmaßlich für kriminelle Machenschaften genutzt. Das LKA und die Ansprechstelle Cyberkriminalität haben die Ermittlungen aufgenommen und das Ministerium gestern Abend über die ersten Entwicklungen informiert. Daraufhin wurden die Bezirksregierungen angewiesen die Zahlungen vorerst zu stoppen.

Anträge können weiterhin gestellt werden. Ministerium und LKA raten dingend dazu, nur über die Seite https://soforthilfe-corona.nrw.de/ Anträge zu stellen. Offizielle Internetseiten des Landes enden immer auf „.nrw“ oder „.nrw.de“. Antragsteller, die auf die Zahlung warten, werden um Geduld gebeten. Das Ministerium wird zeitnah über die Entwicklungen informieren (www.wirtschaft.nrw.de).

 

SL: Soforthilfe des Landes auf 137 Millionen Euro aufgestockt

Das Saarland hat die Soforthilfe auf 137 Millionen aufgestockt. Dadurch können jetzt auch Unternehmen mit zehn bis 100 Mitarbeitern die Soforthilfe beantragen. Damit schließe das Land eine Lücke, die der Bund gelassen hat, sagt Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD). Das Soforthilfe-Programm ist jetzt in drei Stufen unterteilt: Unternehmen mit elf bis 24 Mitarbeitern erhalten 15.000, mit 25-49 Mitarbeitern 20.000 und mit 50 bis 100 Mitarbeitern 25.000 Euro Soforthilfe. Weitere Informationen unter: https://www.saarland.de/ministerium_wirtschaft_arbeit_energie_verkehr.htm

 

Sachsen: Soforthilfe für den Mittelstand ausgeweitet

Der Freistaat Sachsen hat seine Soforthilfe „Sachsen hilft sofort“ ausgebaut. Jetzt sollen auch Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über einer Million Euro, ein Darlehen erhalten. Die Darlehenssumme beläuft sich jeweils auf 100.000 Euro. Das Darlehen bleibt zinsfrei und nachrangig. Von den zehn Jahren Laufzeit sind die ersten drei tilgungsfrei.

Insgesamt haben in Sachsen 49.000 Unterhemen Soforthilfe beantragt. 29.000 Anträge wurden gestattet und eine Summe von insgesamt 240 Millionen Euro ausgezahlt. Weitere Informationen unter: https://www.smwa.sachsen.de/; www.sab.sachsen.de

 

ST: Neuer Digital-Wettbewerb ins Leben gerufen

Die Corona-Krise hat das Arbeits- und Geschäftsleben verändert. Vieles wird jetzt im virtuellen Raum erledigt. Home-Office, Videokonferenzen und Online-Shops beim Einzelhandel sind zum Alltag vieler Bürger bundesweit geworden. Das Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt möchte diese Bemühungen honorieren und hat deswegen den Wettbewerb #DIGITALGEGENCORONA ins Leben gerufen. Der Wettbewerb originelle digitale Lösungen von Unternehmen honoriert werden. Staatssekretär Thomas Wünsch sieht in der notwendigen Umsetzung vieler digitaler Lösungen einen lang anhaltenden Profit für die heimische Wirtschaft. Der Preis ist mit insgesamt 21.000 Euro dotiert. Er wird in vier Kategorien vergeben: „Dienstleistung, Handel und Verwaltung“, „Bildung und Arbeit“, „Soziales, Gesundheit und Sport“, „Kunst, Kultur und Freizeit“. Die Sieger in den Kategorien erhalten jeweils 3.000 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten jeweils 1.000 Euro. Hinzu kommt ein Sonderpreis für herausragendes digitales Engagement mit 1.000 Euro Preisgeld.

Bewerbungen sind bis zum 30.04.2020 mit einem elektronischen Steckbrief an digitalisierung@mw.sachsen-anhalt.de einzureichen. Die Gewinner werden bis zum 15.05. informiert und voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte ausgezeichnet. Weitere Informationen unter: https://digital.sachsen-anhalt.de/service/digitalgegencorona/; www.mw.sachsen-anhalt.de

 

Thüringen: Antragsverfahren ist solide

Der thüringische Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hat das Antragsverfahren im Freistaat verteidigt. Im Zuge der Berichte über Betrugsversuche und Fake-Seiten im Antragsverfahren und der Forderung einer Auszahlung „per Knopfdruck“ stellte er sich vor die Arbeit der zuständigen Behörden. Die Mechanismen der zuständigen Thüringer Aufbaubank (TAB) haben sich in der Abweisung von Anträgen über betrügerische Internetseiten etabliert, heißt es in einer Verlautbarung des Ministeriums. Auch den Forderungen nach einem Prüfungsverzicht, um die Gelder schneller auszahlen zu können, hat man eine Absage erteilt. Wirtschaftsminister Tiefensee wies darauf hin, dass es sich bei der Soforthilfe um Steuergelder handle, mit denen man vorsichtig umgehen muss. Die Spielregeln werden nicht außer Kraft gesetzt.

Bislang liegen in Thüringen 33.000 Anträge auf Soforthilfe vor. 11.000 werden bearbeitet und 8.000 bereits bewilligt. 53,4 Millionen Euro wurden bislang insgesamt an Fördermittel ausgezahlt.

www.aufbaubank.de

www.wirtschaft.thueringen.de

 

KKV Corona Kompass Update, 09.04.2020

KKV Corona Kompass Update, 08.04.2020

BaWü: Über 157.000 Anträge auf Soforthilfe vorgeprüft

157.373 Anträge auf die Soforthilfe des Landes in der Corona-Krise sind bislang von den Kammern vorgeprüft worden. Nach der bestandenen Vorprüfung gehen die Anträge sofort weiter an die L-Bank, die das Soforthilfeprogramm verwaltet. 116.832 Anträge wurden bereits bewilligt und Soforthilfe von insgesamt knapp 1,14 Milliarden Euro ausgezahlt. Der Workflow funktioniere mittlerweile gut, verkündete Landeswirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Man wolle innerhalb einer Woche nach Antragsstellung die Zuschüsse an die Unternehmen, Solo-Selbständigen und Freiberufler auszahlen. Die Anträge durchlaufen in wenigen Tagen die Plausibilitätsprüfung der Kammern und werden dann vollelektronisch an die L-Bank weitergeleitet. www.wm.baden-wuerttemberg.de; www.bw.ihk.de; www.handwerk-bw.de

 

Berlin: Förderprogramme für Start-Ups werden optimiert

Die Bundehauptstadt hat ihre Corona-Hilfe für Start-Ups optimiert. Entsprechende Unternehmen können jetzt neben der Soforthilfe I (Liquiditätshilfe) und der Soforthilfe II (Zuschüsse für kleine Unternehmen und Solo-Selbständige) auch weitere Förderprogramme in Anspruch nehmen. So werden die üblichen Programme „GründungsBonus“ und „Berliner Startup-Stipendien“ angepasst. Start-Ups sind sehr auf den finanziellen Einsatz von privaten Investoren angewiesen, der in Zeiten der Krise ganz gestrichen werden kann. Der Senat will den Start-Ups aber diese Sorgen in der Corona-krise nehmen, damit sie weiter an innovative Ideen und Erfindungen arbeiten können. Weitere Infos unter: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/; www.ibb.de

 

Bremen: Unterstützung für Liefergemeinschaften beschlossen

Der Bremer Senat hat die Förderung von Liefergemeinschaften beschlossen. Viele lokale Unternehmen in Bremen und Bremerhaven haben sich bereits zu Liefergemeinschaften zusammengeschlossen, um die Kunden auch weiterhin erreichen zu können und die erwartbaren Umsatzeinbußen zu verringern. Besonders dem Einzelhandel helfen die Gemeinschaften, weil dadurch die Produkte weiterhin zu den Kunden geliefert werden. Es gebe eine große Solidarität in der Bürgerschaft, sagt Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Die Linke). Allerdings mangele es noch an Lieferdiensten, die sich engagieren.

 

Die Förderung sieht vor, etablierte und neue Liefergemeinschaften auf einer Online-Plattform der IHK vorzustellen oder ihnen einen eigenen Bereich auf bremen.de anzubieten. Finanziell stehen jedem Antragssteller einmalig 10.000 Euro zur Verfügung. Die Gesamtfördersumme beträgt 250.000 Euro. Zu den Plattformen geht es unter: https://www.jetzt-kaufen-in-bremen.de/; https://www.jetzt-kaufen-in-bremerhaven.de/; https://www.bremen.de/auslieferungsservicebremen

 

Hessen: 250 Millionen Euro in einer Woche ausgezahlt – auch Vereine können Anträge stellen

Seit einer Woche kann die Corona-Soforthilfe des Landes Hessen online beantragt werden. Seitdem konnte man knapp 250 Millionen Euro an kleine Unternehmen, Solo-Selbständige und Freiberufler auszahlen. Man sei froh, dass die Soforthilfe schnell und unbürokratisch denjenigen helfen kann, die die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise am deutlichsten zu spüren bekommen, ließen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/ Die Grünen), Finanzminister Michael Boddenberg und Innenminister Peter Beuth (beide CDU) gestern in Wiesbaden verlauten. Insgesamt sind in der letzten Woche 87.000 Anträge beim Regierungspräsidium Kassel eingegangen. Rund 25.000 wurden bereits bewilligt und festgesetzt. Außerdem wurde gestern klargestellt, dass auch Vereine Zuschüsse aus der Soforthilfe beantragen können. Sie müssen dabei nachweisen können, dass sie wirtschaftlich tätig sind und durch die Krise in Liquiditätsengpässe zu befürchten haben. https://wirtschaft.hessen.de/; https://corona.hessen.de/

 

NRW: Antragsformular ist online

Das Antragsformular für die Corona-Soforthilfe des Landes Nordrhein-Westfalen ist online. Die Daten werden sofort online an die entsprechenden Stellen übermittelt. Damit können die Anträge unbürokratisch und schneller bearbeitet werden. Das Formular gibt es unter: https://soforthilfe-corona.nrw.de/lip/form/display.do?%24context=7403E63920C3599B6CC1

 

KKV Corona Kompass Update, 08.04.2020

KKV Corona Kompass Update, 07.04.2020

Bund: weitergehender KfW-Schnellkredit beschlossen

Die Bundesregierung hat einen weitergehenden KfW-Schnellkredit für den Mittelstand beschlossen. Der Schutzschirm basiert auf dem erweiterten Beihilferahmen, den die EU-Kommission am Freitag verabschiedet hat. Der KfW-Schnellkredit steht Unternehmen mit mindestens zehn Mitarbeitern zur Verfügung. Das jeweilige Kreditvolumen beträgt bis zu drei Monatsumsätzen aus 2019, aber maximal 500.000 Euro bei höchstens 50 Mitarbeitern und 800.000 Euro bei mindestens 50 Mitarbeitern. Der Zinssatz beträgt 3 Prozent bei zehnjähriger Laufzeit. Nähere Informationen unter: www.kfw.de; www.bmwi.de

 

Bremen: Kammern und Wirtschaftssenatorin starten mit Hotline

Unternehmen, Freiberufler und Solo-Selbständige, die in Bremen und Bremerhaven Soforthilfe beantragen wollen, können sich jetzt telefonisch beraten lassen. Handelskammer und Handwerkskammer haben sich mit der Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Die Linke) auf eine Hotline geeinigt, die Interessierten bei den Anträgen berät. Die Hotline ist eine Unterstützung der Kammern für die Task Force der Bremer Aufbau-Bank (BAB) und der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung (BIS). Ziel ist es, die Antragsberatung zu beschleunigen. Die kostenfreie Hotline lautet 0800 0800 106 (Handelskammer), bzw. 0421/30500-110 (Handwerkskammer). Weitere Infos unter: www.handelskammer-bremen.de; www.hwk-bremen.de; www.bab-bremen.de; www.bis-bremerhaven.de

 

NDS: Höhere Wertgrenzenverordnung beschlossen

Ab morgen gilt in Niedersachsen eine höhere Wertgrenzenverordnung. Dadurch will man Unternehmen fördern, die sich an der Vergabe von Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträgen durch öffentliche Auftraggeber bewerben. Die Erleichterung des Vergabeverfahrens soll die Liquidität der Unternehmen und damit die Beschäftigung der Angestellten sichern, so der Landeswirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann (CDU). Weitere Informationen unter: www.mw.niedersachsen.de

 

RLP: Unterstützung von Rheinfähren

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz unterstützt die Fährbetreiber auf dem Rhein. Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing (FDP) sieht in der Aufrechterhaltung des Fährbetriebs als elementar wichtig an, da durch sie Bürger und Güter von A nach B gelangen. Die Unterstützung richtet sich an Fährbetreiber mit Betriebssitz in Rheinland-Pfalz. Betroffenen Fährunternehmen erhalten zunächst eine Unterstützung für den April 2020. Das Antragsformular kann beim Ministerium telefonisch unter 06131/16-2289 oder per E-Mail über georg.munch@mwvlw.rlp.de angefordert werden.

 

SL: 10.000 Anträge für Soforthilfe am Wochenende

10.000 Anträge sind allein am ersten Wochenende der Soforthilfe im saarländischen Wirtschaftsministerium eingegangen. Etwa 3.500 wurden bis zum Montagmorgen bewilligt. Das entspricht einer Gesamtfördersumme von 15 Millionen Euro. Die Soforthilfe könne keine Umsatzeinbußen ausgleichen, aber sie sind eine kleine Brücke für diejenigen, die in existentielle Not geraten sind, sagt Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD). Weitere Infos unter: https://www.saarland.de/ministerium_wirtschaft_arbeit_energie_verkehr.htm

 

Sachsen: Zuschüsse für tschechische und polnische Pendler

Sachsen hat die Unterbringungspauschale für Einpendler aus Tschechien und Polen auf zusätzliche Branchen erweitert. Die Pauschale von 40 Euro pro Nacht hat bislang nur für Pendler in den Bereichen Medizin und Pflege gegolten. Jetzt gilt sie auch für die Bereiche, die zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung, der Infrastruktur oder der Versorgung dienen. Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig (SPD) spricht dieser Entscheidung eine elementare Bedeutung zu. Man reagiere damit auf die starke Nachfrage aus Bereichen, die in der momentanen Situation für das Land besonders wichtig seien. Weitere Infos unter: www.smwa.sachsen.de

 

Thüringen: „Ausbildungszuschuss“ auferlegt

Das Wirtschaftsministerium Thüringen hat für Unternehmen mit Auszubildenden einen „Ausbildungszuschuss“ auferlegt. Die Regelung für Kurzarbeit greift bei Auszubildenden erst nach sechs Wochen. Betriebe, die während der Corona-Krise auf Kurzarbeit umgestellt haben, um Umsatzrückgängen entgegenzusteuern, müssen dadurch ihre Auszubildenden über sechs Wochen komplett weiterbezahlen. Damit das aber in Thüringen nicht zu einer existentiellen Bedrohung für die Betriebe wird, hat das Landeswirtschaftsministerium den „Ausbildungszuschuss“ in die Wege geleitet. Dadurch sollen die Betriebe 80 Prozent der Ausbildungsvergütung während dieser sechs Wochen, zurückbekommen. Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hat dabei aber nicht nur die Unternehmen im Sinn: Er appelliert, dass Unternehmen ihren Auszubildenden in der Corona-Krise nicht kündigen sollen. Außerdem sei es wichtig den Fachkräftenachwuchs zu halten, so der Minister weiter. Der Zuschuss wird durch die Industrie- und Handelskammern, sowie von den Handwerkskammern ausgereicht. Die Auszahlung erfolgt nachfolgend ab Mai. Für die Umsetzung des Programms hat das Wirtschaftsministerium insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt. www.wirtschaft.thueringen.de

KKV Corona Kompass Update, 07.04.2020

KKV Corona Kompass Update, 06.04.2020

BMWI: Wirtschaftsministerium fördert Corona-Beratungen

Das Bundeswirtschaftsministerium hat seine Unterstützung für kleinere und mittlere Unternehmen, sowie für Freiberufler ausgeweitet. Ab heute werden auch Beratungen für die betroffenen Betriebe und Freiberufler gefördert. Das umfasst Beratungen in einem Wert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil. Thomas Bareiß, Mittelstandsbeauftragter im BMWI, berichtet, dass in den letzten Tagen täglich hunderte von Anrufen von Unternehmen eingegangen seien, die in der derzeitigen Lage mit Umsatzrückgängen konfrontiert sind. Deswegen sei es das Ziel der neuen Richtlinie, den Unternehmen und Freiberuflern auch mit Know-How schnelle und unbürokratisch helfen zu können. Nähere Informationen, inklusive der Antragsstellung, gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle: https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html

Die Ergänzungen der Rahmenrichtlinie zur Förderung als PDF-Datei, gibt es hier: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/B/bekanntmachung-foerderung-unternehmerischen-know-hows.pdf?__blob=publicationFile&v=4

 

BMF: Sonderzahlungen für Beschäftigte sind steuerfrei

Sonderzahlungen, die Arbeitgeber in der Corona-Krise an ihre Angestellten zahlen, sind freigestellt. Dieses gilt für Beträge von bis zu 1.500 Euro. Diese Zahlungen bleiben 2020 steuer- und sozialversicherungsfrei. Die Freistellung der Sonderzahlungen, die für den Zeitraum vom 1. März bis zum Jahresende gelten, sind eine Anerkennung an die Arbeitnehmerleistung in der derzeitigen schweren Krise. Weitere Infos unter: www.bundefinanzministerium.de

 

BaWü: Über 225.000 Anträge auf „Soforthilfe Corona“

Über 225.000 Anträge auf die „Soforthilfe Corona“ sind bis Freitag Nachmittag in der L-Bank von Baden-Württemberg eingegangen. Der Gesamtwert der ausbezahlten Zuschüsse beläuft sich auf 104 Millionen Euro. Anträge auf die „Soforthilfe Corona“ werden von den Industrie- und Handelskammern, sowie von den Handwerkskammern entgegengenommen und überprüft. Das gilt auch für Nicht-Kammermitglieder. Nach der Überprüfung werden die Anträge an die L-Bank weitergeleitet.

Antragsformular für „Soforthilfe Corona“: https://wm.baden-wuerttemberg.de/soforthilfe-corona/

 

Berlin: Anträge auf Bundeszuschüsse können wieder gestellt werden

Berliner Unternehmen und Freiberufler können ab heute wieder Anträge auf Bundeszuschüsse stellen. Das Programm, über welches die Anträge auf Corona-Zuschüsse gestellt werden konnten, musste auf das einheitliche Bundesprogramm überführt werden. Dadurch pausierte das Programm von heute Nacht 22 Uhr, bis heute Morgen 7 Uhr. Weitere Informationen unter: www.ibb.de

 

Brandenburg: Initiative JOBSNOW gestartet

Die Initiative JOBSNOW ist in Brandenburg gestartet. Das Ziel der Initiative ist es, potentielle Arbeitskräfte und suchende Unternehmen, in diesen Tagen zusammenzubringen. Die Initiative soll die Jobvermittlung unbürokratisch gestalten. Unternehmen und Arbeitgeber, die an der Initiative teilnehmen möchten, können sich bei ihrer örtlichen Agentur für Arbeit melden. Nähere Informationen unter: www.mwae.brandenburg.de

 

MV: Nachfrage für Unterstützung bei polnischen Pendlern hoch

Das Landeswirtschaftsministerium verzeichnet über 1.000 Zugriffe auf das Antragsdokument für Berufspendler aus Polen. Das zeige, wie wichtig die Förderrichtlinie für polnische Tages- und Wochenpendler sei, die die Landesregierung in der letzten Woche beschlossen habe, sagen der parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann und Dr. Stephan Rudolph, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium. Die Regierung hat die Förderrichtlinie gemeinsam mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGuS) erarbeitet. Alle Informationen dazu gibt es unter: www.metropolregion-stettin.de

 

NRW: Warnung vor betrügerischen Links

Das Landeswirtschaftsministerium warnt vor betrügerischen Links zum Soforthilfe-Antragsverfahren. Diese Links zielen auf den Missbrauch der Daten von Antragsstellern ab. Anträge sollen ausdrücklich nur über den Link www.soforthilfe-corona.nrw.de gestellt werden.

 

 

ST: Günstige Darlehen der Investitionsbank –  Personal für „Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“ aufgestockt

Sachsen-Anhalt erweitert sein Hilfsprogramm. Ab heute können Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern günstige Darlehen beantragen. Die Darlehen umfassen jeweils eine Summe von 100.000 bis 150.000 Euro. Die Laufzeit beträgt zehn Jahre, wobei die ersten zwei Jahre zins- und tilgungsfrei sind. Insgesamt beläuft sich das Darlehen-Programm 50 Millionen Euro. Der Antragsvordruck umfasst vier Seiten und kann per E-Mail an die Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) gesendet werden.

Die IB hat am Freitag auch vermeldet, dass bislang 27.000 Anträge auf Soforthilfe eingegangen seien. Insgesamt konnte man knapp 3,5 Millionen Euro Soforthilfe an kleine Unternehmen und Solo-Selbständige auszahlen. Damit auch weiterhin die Anträge schnell abgearbeitet werden können, wurde jetzt das Personal auf 150 aufgestockt. Ziel sei es, nach wie vor, die Anträge schnell zu überprüfen und zu bewilligen.

https://www.ib-sachsen-anhalt.de/

 

Thüringen: Bereits 250 Unternehmen auf Online-Plattform für den lokalen Handel registriert.

Das Angebot der Online-Plattform thueringenpackts.de wurde gut angenommen. Zwei Wochen nach dem Start der Plattform, haben sich bereits 250 Betriebe des lokalen Handels und der Gastronomie registriert. Ziel ist es, den Betrieben, die durch die Beschränkungen viele Kunden verlieren, eine digitale Plattform zu geben, auf der sie ihr Angebot weiterhin anbieten können. Bereits 38.000 Besucher haben sich das Gesamtangebot auf thuereingenpackkts.de angesehen. Um die Plattform noch nutzfreundlicher zu gestalten, ist am Wochenende ihr Layout angepasst worden.

www.thueringenpackts.de

 

KKV Corona Kompass Update, 06.04.2020

KKV Coroana Kompass Update, 03.04.2020

Bund: zinsgünstige Darlehen in einem noch größeren Umfang möglich

Die Europäische Kommission hat gestern Abend die Ausweitung der Vergabe für zinsgünstige Darlehen beschlossen. Dadurch können die Landesförderinstitute die Sonderprogramme zur Corona-Krise zu denselben günstigen Konditionen anbieten, wie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat den Beschluss der Europäischen Kommission begrüßt. Er siehe darin einen wichtigen Baustein, um den Unternehmen einen schnelleren Zugang zu Liquidität ermöglichen zu können. Seit dem Start des KfW-Sonderprogramms, am 23. März, wurden bereits 2.432 Anträge auf Kredit gestellt. Der Gesamtumfang beläuft sich dabei auf rund 9,8 Milliarden Euro. www.bmwi.de; www.kfw.de

 

Brandenburg: Minister bittet um Geduld

Seit vergangenem Mittwoch können Anträge auf die Corona-Soforthilfe des Landes Brandenburg gestellt werden. Mittlerweile sind 60.000 Anträge von mittelständischen Unternehmen, Freiberuflern und Solo-Selbständigen bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) eingegangen. In Angesicht der Menge von Anträgen bitten Landeswirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) und der ILB-Vorstandsvorsitzende Tilmann Stenger, um Geduld. Bei der ILB arbeite man unter Hochdruck, um die Unterstützungsgelder schnellstmöglich auszuzahlen. Aufgrund der Anzahl von Anträgen, ginge das aber nicht von einem Tag auf den Anderen. Allen, dessen Anträge genehmigt wurden, sei aber versichert, dass sie ihr Geld bekommen. www.mwae.brandenburg.de; www.ilb.de

 

Hessen: Seit 12 Uhr gibt es ein neues Hilfsprogramm für Kleinunternehmen

Seit heute 12 Uhr können Kleinunternehmen ein Direktkredit bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) beantragen. Das Hilfsprogramm „Hessen-Mikroliquidität“ ermöglicht es kleinen Unternehmen, Freiberuflern und Solo-Selbständigen, einen Überbrückungskredit von 3.000 bis 35.000 Euro in Anspruch zu nehmen. Der Darlehen läuft über sieben Jahre, bei zwei tilgungsfreien Jahren. Der Zinssatz beläuft sich auf 0,75 %/Jahr. Das Programm ist eine weitere Maßnahme der Landesbank, um kleinen Betrieben, die die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren bekommen, Liquidität zu garantieren.

 

Mecklenburg-Vorpommern: Kreis der Antragssteller wird erweitert

Die Nachfrage nach dem Soforthilfeprogramm des Landes Mecklenburg-Vorpommern reißt nicht ab. Bis Mittwoch-Abend gingen 27.000 Anträge beim Landesförderinstitut ein. 2.765 wurden bereits bewilligt und insgesamt über 29 Millionen Euro Soforthilfe ausgezahlt. 153.000 Mal wurde das Antragsformular bereits heruntergeladen. Jetzt konnte der Kreis der Antragssteller auf Soforthilfe erweitert werden: Der Bund sprach dem Land dem Land zusätzliche Mittel zur Unterstützung von Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern zu. Somit könne man landwirtschaftliche Unternehmen, Unternehmen im Nebenerwerb und gemeinnützige Unternehmen unterstützen, zeigte sich Landeswirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) erfreut. Eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung zur Erweiterung des Programms hat er diese Woche bereits unterzeichnet. https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/; www.lfi-mv.de

 

Sachsen: Soforthilfe-Darlehen auch für Kreative

Der Freistaat Sachsen bietet Freiberuflern und Kreativen jetzt auch ein Soforthilfe-Darlehen an. Somit können auch Kreative, denen in der aktuellen Lage Aufträge entfallen, einen Liquiditätsengpass vermeiden. Damit komme man einer Forderung des sächsischen Zentrums für Kultur- und Kreativwirtschaft KREATIVES SACHSEN nach, sagt Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Das zinslose Darlehen hat eine Laufzeit von zehn Jahren und ist in den ersten drei Jahren tilgungsfrei. Die Bonitätsprüfung entfällt. Anträge können ab sofort bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) gestellt werden.

www.sab-sachsen.de

 

Schleswig-Holstein: Neues Upload-Portal für Anträge

Ab sofort können Anträge für Soforthilfe nur noch über ein neues Portal hochgeladen werden. Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) hat das Portal eingerichtet, damit die Anträge schneller und bequemer eingereicht werden können. Man erhoffe sich dadurch eine Beschleunigung der Antragsbearbeitung, so der Landeswirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz (FDP). Die Zuschüsse werden nach einer Kurzprüfung sofort ausgezahlt. Der Antragssteller bekommt zuvor keinen Bescheid darüber. Bis gestern Mittag sind bei der IB.SH 41.475 Anträge auf Soforthilfe eingegangen. 3.075 Anträge wurden bereits bewilligt und die Auszahlung Soforthilfe in einer Gesamtsumme von 26.8 Millionen bewilligt.

www.ib-sh.de

 

Thüringen: Sozialdarlehen soll Studierenden helfen

In Thüringen haben sich das Wissenschaftsministerium, die Hochschulen und das Thüringer Studierendenwerk auf ein Corona-Unterstützungspaket für Studierende geeinigt. Tiefensee (SPD) unterstützt das Paket, da viele Studierenden in der Corona-Krise ihren Nebenjob verloren haben. Nach aktuellen Erhebungen vom Deutschen Studentenwerk (DSW) geht man davon aus, dass zwei Drittel aller Studierenden ihren Lebensunterhalt ganz oder teilweise mit einem Nebenjob finanzieren. Für das Darlehen stellen die heimischen Hochschulen dem Thüringer Studierendenwerk Teile ihres Haushaltsbudgets zur Verfügung. Dadurch beträgt das Unterstützungspaket insgesamt 500.000 Euro. Die Darlehen sind zinslos, betragen maximal 800 Euro und können innerhalb eines Jahres zurückgezahlt werden. Anfragen für das Sozialdarlehen sind an das Thüringer Studierendenwerk, unter asb@stw-thueringen.de zu schicken.

Weitere Informationen unter: https://www.stw-thueringen.de/deutsch/soziales/haertefalldarlehen/haertfalldarlehen.html

 

KKV Corona Kompass Update, 03.04.2020

KKV Corona Kompass Update, 02.04.2020

Berlin: Soforthilfe II ist ein herausragender Erfolg – Anpassung des Bundesprogramms

Das Zuschuss-Programm des Soforthilfe-Pakets in der Hauptstadt wurde gut angenommen. Die Sondermaßnahmen richten sich an Freiberufler und Solo-Selbständige. An diese konnte man bislang insgesamt 900 Millionen Euro auszahlen. Damit ist man an der Spree bundesweit an der Spitze. Da die zuständige Investitionsbank Berlin (IBB), ihr Online-Antragsverfahren an das Bundesprogramm anpasst, pausiert das System seit gestern 12 Uhr. Voraussichtlich geht es ab Montag, den 6. April, ab 10 Uhr weiter. Alle, die sich zum Zeitpunkt der Pause in der Warteschlange befunden haben, behalten ihren Platz. Sobald das System angepasst wurde, können weitere Anträge eingereicht werden. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe teilt indes mit, dass die Mittel zur Unterstützung von Freiberuflern, Solo-Selbständigen und kleinen Unternehmen in ausreichender Menge vorhanden sind.

www.ibb.de

https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/

 

Bremen: Soforthilfe kann ab heute Abend beantragt werden

Die Soforthilfe für kleine Unternehmen, Freiberufler und Solo-Selbständige in Bremen, kann ab heute Abend beantragt werden. die Anträge sind, je nach Unternehmenssitz, bei der Bremer Aufbaubank (BAB) oder der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung (BIS) einzureichen. Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl von zehn bis 49 können voraussichtlich ab morgen Corona-Soforthilfe beantragen. http://www.bremen-innovativ.de/corona-info-ticker-fuer-unternehmen/; https://www.bab-bremen.de/; https://www.bis-bremerhaven.de/de/

 

NRW: Soforthilfe stößt auf große Resonanz – erste Antragssteller erhalten heute Gelder

Die Resonanz auf die „NRW Soforthilfe 2020“ stößt in der heimischen Wirtschaft auf eine große Resonanz. Gerade kleine Unternehmen, Freiberufler und Solo-Selbständige nehmen die Hilfe des Landes in Anspruch. Seit letzten Freitag können Unternehmen in Nordrhein-Westfalen die Corona-Soforthilfe beantragen. 320.000 Anträge sind seitdem eingegangen. 300.000 davon wurden am Wochenende bearbeitet und bewilligt. Rund 225.000 Zuschüsse werden heute ausbezahlt. Das entspricht mehr als 70 Prozent der derzeit eingegangenen Anträge und umfasst ein Fördervolumen von 2,33 Milliarden Euro. www.soforthilfe-corona.nrw.de

 

Rheinland-Pfalz: Anträge auf den „Zukunftsfonds“ können ab heute gestellt werden

Ab heute können rheinland-pfälzische Unternehmen ihren Antrag auf Gelder aus dem „Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz“ stellen. Das Programm ergänzt das Soforthilfe-Angebot des Bundes. Es schafft Liquiditätshilfen für Freiberufler, Solo-Selbständige und Unternehmen mit bis zu 30 Mitarbeitern. Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern können ein Darlehen in Anspruch. Diese können über die Hausbank bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) beantragt werden. Weitere Informationen unter: https://isb.rlp.de/604-corona-soforthilfe-kredit-rlp; Antragsunterlagen, die bei der Hausbank einzureichen sind, gibt es hier: https://isb.rlp.de/604-corona-soforthilfe-kredit-rlp#tab6179-1

 

KKV Corona Kompass Udate, 02.04.2020