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Verbände fordern Entlastung von Familien

Verbände fordern Entlastung von Familien bei den Beiträgen zur Rentenversicherung

Familien leisten einen unverzichtbaren Beitrag für das umlagefinanzierte Rentensystem. Eltern müssen deshalb bei den Beiträgen zur Rentenversicherung deutlich entlastet werden. Das fordern vier Verbände in einem gemeinsamen rentenpolitischen Positionspapier anlässlich des Abschlussberichts der von der Bundesregierung eingesetzten Rentenkommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ am Freitag (27.3.). Darin will die Kommission ihre Strategie zur nachhaltigen Sicherung und Fortentwicklung der Alterssicherungssysteme vorstellen. Der Bund Katholischer Unternehmer (BKU), der Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV), der Deutsche Familienverband und der Familienbund der Katholiken legen dazu in ihrer veröffentlichten Positionierung einen sozial ausgewogenen und zukunftsweisenden Vorschlag für eine familien- und generationengerechte Rente vor.

Berlin / Köln / Essen, 26. März 2020 – „Der richtige Weg, Gerechtigkeit zwischen den Generationen herzustellen, ist eine Reduzierung der Rentenbeiträge für Familien in Abhängigkeit von der Kinderzahl“, stellt der BKU-Vorsitzende Ulrich Hemel klar. Familienbund-Präsident Ulrich Hoffmann sagte heute in Berlin: „Zur Anerkennung der Leistungen von Familien braucht es eine unmittelbare Beitragsentlastung in der Zeit, in der Familien am stärksten belastet sind.“ Dies dürfe nicht zu einer Minderung der Rentenansprüche führen.

„Das derzeitige Rentensystem stellt überwiegend auf die monetären Beiträge der aktuell Erwerbstätigen ab. Dabei wird der generative Beitrag von Familien durch die Geburt, Erziehung und Ausbildung von Kindern nahezu völlig außer Acht gelassen“, sagte Klaus Zeh, Präsident des Deutschen Familienverbandes. Josef Ridders, Vorsitzender des Bundesverbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung, stellt heraus: „Die Leistungen von Familien werden in der Rentenversicherung nicht gerecht bewertet. Die sich daraus ergebende Gerechtigkeitslücke muss geschlossen werden.“

Ohne die Generationengerechtigkeit lasse sich kein Fundament für einen neuen, verlässlichen Generationenvertrag schaffen, wie ihn die Rentenkommission zum Auftrag habe, betonen die Verbände in ihrem Positionspapier. Wer viele Kinder erziehe und daher weniger Erwerbsarbeit leisten könne, erhalte regelmäßig nur eine niedrige Rente. Bei denen, die keine Kinder erziehen und in der Folge viel Erwerbsarbeit leisten können, sei das Verhältnis meist umgekehrt: Nur wer viel Erwerbsarbeit leiste, bekomme heute auch eine angemessene Rente. Familienarbeit bleibe bei dieser Rechnung unberücksichtigt. Das müsse sich ändern.

Durch die Berücksichtigung des generativen Beitrags bei den Rentenversicherungsbeiträgen müssen systemimmanente Fehlanreize in der Rentenversicherung abgebaut werden, fordern die Verbände. So lasse sich Transparenz über die Funktionsweise des Generationenvertrags herstellen und mehr Gerechtigkeit für Familien und zwischen den Generationen schaffen.

Die gesamte Positionierung finden Sie unter

Familien- und Generationengerechtigkeit in der Rentenversicherung

Pressekontakt

Bund Katholischer Unternehmer e.V.

Tel.: +49 (0)221 27237 0

E-Mail: info@bku.de

www.bku.de

KKV – Bundesverband der Katholiken

in Wirtschaft und Verwaltung e.V.

Tel.: +49 (0)201 87923 0

E-Mail: info@kkv-bund.de

https://kkv-bund.de/


Deutscher Familienverband e.V.

Tel.: +49 (0)30 308829  60
E-Mail: post@deutscher-familienverband.de
www.deutscher-familienverband.de 
 

Familienbund der Katholiken
Bundesverband

Tel.: +49 (0)30 326 756 0

E-Mail: info@familienbund.org

www.familienbund.org

 

KKV Corona Kompass Update, 25.03.2020

NDS: Corona-Zuschüsse für Unternehmen stehen bereit

Niedersachsen hat als eines der ersten Bundesländer sein Corona-Hilfsprogramm für heimische Unternehmen gestartet. Wenn der Landtag heute dem Nachtragshaushalt von 1,4 Milliarden Euro und einer Aufstockung des Kreditrahmens auf 3 Milliarden Euro zustimmt, können die Zuschüsse beantragt werden. Anträge können online bei der Landesförderbank (NBank) eingereicht werden. Die Hausbank ist dafür nicht notwendig. Man arbeitet dabei eng mit dem Bundeswirtschaftsministerium und den anderen Wirtschaftsministerien der anderen Bundesländer zusammen. Bundes-Soforthilfen können auch über die Landesförderbank beantragt werden. https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/coronavirus_informationen_fur_unternehmen/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus-185950.html; www.nbank.de

 

Bayern: BayernFonds wird eingerichtet – Bürgschaftsrahmen verzehnfacht

Die bayerische Staatsregierung hat in ihrer gestrigen Kabinettsitzung die Schaffung des BayernFonds beschlossen. Der Fonds soll die vorübergehende Beteiligung des Freistaats an Unternehmen ermöglichen, die von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind. Der Gesamtumfang des BayernFonds beträgt 20 Milliarden Euro. Ebenso wurde beschlossen, den Bürgschaftsrahmen um das Zehnfache zu erhöhen. Damit beläuft sich der Bürgschaftsrahmen auf insgesamt 40 Milliarden Euro. Dadurch kann man auch den Schutzschirm der LfA Förderbank Bayern erhöhen. https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/

 

MV: Landesregierung verständigt sich auf den MV-Schutzfonds

In der gestrigen Kabinettsitzung hat sich die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern auf die Schaffung des MV-Schutzfonds verständigt. Der Fonds beinhaltet einen Förderrahmen von insgesamt 1,1 Milliarden Euro. Damit will man Unternehmen, Freischaffenden und Selbständigen im Land helfen, die angespannte wirtschaftliche Lage, die die Pandemie mit sich bringt, zu überstehen. Genauere Informationen unter: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/

 

Rheinland-Pfalz: Unterstützung für Selbständige und Kleinunternehmen

Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz legt den „Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz“ auf. Der Fonds soll Selbständige und Unternehmen mit bis zu 30 Beschäftigten unterstützen. Er ist eine Ergänzung zu den Soforthilfen des Bundes und umfasst knapp 1 Milliarde Euro. Die landeseigene Förderbank ISB verwaltet den Fonds. Die Anträge werden von den Hausbanken entgegengenommen. Weitere Informationen unter: https://isb.rlp.de/home.html

 

Sachsen: Soforthilfe kann beantragt werden

Die Soforthilfe des Freistaats Sachsen können jetzt beantragt werden. Unternehmen, Selbständige und Freiberufler aus Sachsen, die von der Corona-Krise wirtschaftlich betroffen sind, können die Soforthilfe bei der SAB beantragen. https://www.sab.sachsen.de/förderprogramme/sie-benötigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/sachsen-hilft-sofort.jsp

 

KKV Corona Kompass Update 25.03.2020

KKV Corona Kompass Update, 24.03.2020

Unternehmen können Corona-Kredite bei der KfW beantragen

Das Sonderkreditprogramm der Förderbank KfW kann seit gestern beantragt werden. Die Kredite richten sich an Unternehmen, die durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in eine finanzielle Schieflage geraten sind. Niedrige Zinsen, sowie eine vereinfachte Risikoprüfung, sollen die Kreditvergabe vereinfachen und eine schnelle Hilfe garantieren. Die Angebote der KfW können über die Hausbanken und Sparkassen beantragt werden. Einen Überblick über die einzelnen Angebote der KfW finden Sie unter dem Link: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

 

NRW: Landesregierung ergänzt Zuschüsse für Kleinunternehmen

Die Landesregierung NRW hat die Maßnahmen der Bundesregierung zur Unterstützung von Unternehmen in der Corona-Krise begrüßt. Darüber hinaus ergänzt man die Hilfe für kleinere und mittlere Unternehmen und für Solo-Selbständige. Betroffene Unternehmen, die zehn bis 50 Mitarbeiter haben, werden mit Zuschüssen von bis zu 25.000 Euro unterstützen. Zurzeit stimmt man das Programm und das Antragsverfahren mit dem Bund ab. Weitere Informationen Westfalen unter https://www.wirtschaft.nrw/corona

 

Brandenburg: Soforthilfeprogramm des Landes startet

Das Soforthilfeprogramm des Landes für kleinere und mittlere Unternehmen, sowie für Freiberufler, ist heute gestartet. Diesen stehen, sofern sie wirtschaftlich von der Corona-Pandemie betroffen sind, Zuschüsse von 9.000 bis 60.000 Euro zu. Genauere Informationen zu Programm und Antragsverfahren gibt es auf der Internetseite der ILB. https://www.ilb.de/de/index.html

 

NDS: Landeswirtschaftsministerium sagt Start-Ups Unterstützung zu

Das Wirtschaftsministerium Niedersachen sagt den Start-Up-Unternehmen im Land Unterstützung in der Corona-Krise zu. Ein Sonderprogramm über insgesamt fünf Millionen Euro soll der Branche helfen, durch diese Zeit zu kommen. Genauere Informationen für niedersächsische Start-Ups und Unternehmen gibt es auf der Internetseite des Landeswirtschaftsministeriums: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/

 

IHK Düsseldorf: Webinar zu den Auswirkungen auf das internationale Geschäft

Die IHK Düsseldorf bietet ein Online-Seminar für Unternehmer an, die die Auswirkungen der Corona-Krise auch in internationalen Geschäftsbeziehungen spüren. In diesem Webinar informieren Jens Hildebrandt, Delegierter der deutschen Wirtschaft in Peking, Jörg Buck, Geschäftsführer der deutsch-italienischen Außenhandelskammer, sowie der Geschäftsführer der deutsch-französischen Außenhandelskammer, Patrick Brandmaier über die aktuelle Lage in den entsprechenden Ländern. Zudem geben IHK-Experten aktuelle Informationen zu den Themen internationale Verträge, „Höhere Gewalt“, Mitarbeiterentsendungen, sowie Warenverkehr und Zollabwicklungen.

Das Webinar findet am 25.03.2020, von 9:00 bis 10:30 Uhr statt. Anmeldungen sind kostenlos unter http://www.duesseldorf.ihk.de/  mit dem Webcode 119135243 möglich.

Corona Update 24.03.2020

KKV Regional-Konferenz des Bezirks Oldenburg

“Die Ortsgemeinschaften sind die Keimzellen des KKV” – In einem Werkstattgespräch soll über konkrete Unterstützung gesprochen werden – „Das Treffen macht Hoffnung: Der KKV lebt!“ – so prägnant fasste es ein Teilnehmer der ersten Regionalkonferenz der „Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V.“ (KKV) im oldenburgischen Lohne zusammen. Über 50 Gäste waren der Einladung durch den Bundes- und Diözesanverband, der Bezirksgemeinschaft Oldenburg und des Fördererkreises für Bildungsarbeit des KKV e.V. gefolgt. Continue Reading

KOLUMNE: Politik ist kein schmutziges Geschäft VON BERND-M. WEHNER

Wir brauchen keine Wutbürger, sondern Mutbürger. Vor allem brauchen wir Menschen die sich für die Gesellschaft einsetzen. Denn die Probleme in unserem Land werden nicht dadurch gelöst, wenn man auf „die da oben“ schimpft, sondern in dem man sich selbst engagiert. Schließlich ist Politik kein „schmutziges Geschäft“, sondern nur so gut oder so schlecht wie die in ihr handelnden Personen. Und auch Politiker sind letztlich nur ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Continue Reading

Neujahrsempfang des KKV Bundesverbandes

„Ich frage mich oft, warum wir Katholiken so intensiv daran arbeiten, uns selbst abzuschaffen“

Thomas Hunsteger-Petermann, Oberbürgermeister der Stadt Hamm und Vorsitzender des Städtetags Nordrhein-Westfalen, ist für seine ehrlichen und direkten Worte bekannt. Das war auch auf dem Neujahrsempfang des Bundesverbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V. (KKV) in der vergangenen Woche in der Katholischen Akademie Schwerte nicht anders. Als Gastredner stellte er sich als bekennender Katholik die Frage, warum die Katholiken so intensiv daran arbeiten, sich selbst abzuschaffen. Continue Reading

Ein Weg der Umkehr und Erneuerung

Kardinal Marx und Professor Sternberg schreiben Brief an die Gläubigen in Deutschland zum Auftakt des Synodalen Weges / Start der offiziellen Facebook-SeiteAm kommenden Wochenende, dem ersten Advent, beginnt der von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gemeinsam getragene Synodale Weg der Kirche. Symbolisch werden in vielen Domkirchen Deutschlands dazu Synodalkerzen entzündet.Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Präsident des ZdK, Prof. Dr. Thomas Sternberg, laden die Gläubigen ein, sich aktiv am Synodalen Weg zu beteiligen. Continue Reading